Großzügige Spende für Hospiz auf der Eremitage

Westnetz-Mitarbeiter spenden 1.000 Euro aus ihrer Restcentkasse

Die Mitarbeiter des Verteilnetzbetreibers Westnetz spenden 1.000 Euro an das im Aufbau befindliche Hospiz des Hospiz Luise von Marillac auf der Eremitage. Das Geld stammt aus der so genannten Restcentkasse. Jeden Monat verzichten die Mitarbeiter des Netzbetreibers freiwillig auf die Cents hinter dem Komma ihrer Gehaltsabrechnung, die dann der Restcentkassezugeführt werden. Die Aktion wird seit über zwanzig Jahren unter Leitung des Betriebsrates durchgeführt und unterstützt regelmäßig soziale Einrichtungen in der Region. Vor Ort auf der Baustelle konnten sich,stellvertretend für die Belegschaft, Anne-Rose Tobey, sie hatte dem Betriebsrat das Hospiz als Spendenempfänger vorgeschlagen, und der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende Jörg Eckhardt über die aktuellenArbeiten im ehemaligen Kloster informieren.

„Menschen, die einer Versorgung am Lebensende bedürfen, müssen besonders betreut werden. Eine besondere Achtsamkeit auf ihre Bedürfnisse ist dabei die wichtige Aufgabe der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Einrichtung“, so Juliane Schneider, Leiterin des Hospiz Luise von Marillac auf der Eremitage. Es gelte, die Patienten pflegerisch nach qualitativ hohen Standards zu betreuen und ihnen das Gefühl von Geborgenheit zu vermitteln. „Die Spende trage mit dazu bei, das Hospiz im Sinne der zukünftigen Gäste zu gestalten“, dankte Juliane Schneider den Mitarbeitern von Westnetz.

Die Hospizleiterin stellte bei einer kurzen Führung die Anforderungen vor, die an ein Hospiz gestellt werden. Auch zeigte sie die Geschichte des besonderen Orts „Eremitage“ auf. Dabei beantwortete sie Fragen zur Palliativversorgung. Schneider stellte ebenfalls heraus, welche Angebote es bereits für Angehörige gibt und hob dabei die Zusammenarbeit zu ehrenamtlichen Diensten hervor.

Das Hospiz Luise von Marillac auf der Eremitage wird im Frühling des Jahres eröffnet. Baubeginn war vor genau einem Jahr. Acht Hospizplätze wurden in dem ehemaligen Kloster geschaffen.